Rising Tour "Vollmond"
September 2026
Die Rising Tour «Vollmond» war nicht einfach nur eine weitere Ausfahrt. Sie war eine dieser Nächte, die man erlebt, geniesst und an die man sich noch lange zurückerinnern wird.
Der Start erfolgte bei der Gotthard-Raststätte. Nach und nach trafen die Mitglieder mit ihren Hondas ein und aus einzelnen Fahrzeugen wurde eine Gruppe, die schon vor dem eigentlichen Start spüren liess: Das wird heute etwas ganz Besonderes.
Von dort führte unsere Route über Wassen, den Sustenpass und weiter Richtung Innertkirchen. Kurve für Kurve, Km für Km ging es höher hinauf. Die Strassen wurden leerer, die Landschaft beeindruckender und die Vorfreude auf die kommenden Stunden immer grösser.
Schliesslich erreichten wir den Grimselpass, wo uns auf der Passhöhe ein gemeinsames Abendessen erwartete. Gutes Essen, Benzingespräche, Lachen und eine richtig entspannte Stimmung – genau das, was so eine Tour ausmacht. Fast niemand musste auf die Uhr schauen. Wir waren zusammen unterwegs und genau darum ging es.
Doch der eigentliche Zauber des Abends sollte erst noch beginnen.
Nach dem Essen machten wir uns auf zum Totensee, wo bereits unser erstes Fotoshooting auf uns wartete. Und dann war er da: der Vollmond.
Unsere Hondas standen in der Dunkelheit, der Mond leuchtete über der Bergkulisse und sein Licht spiegelte sich auf dem Wasser des Totensees. Die Szenerie wirkte beinahe unwirklich. Genau für solche Momente fährt man nachts über die Pässe.
Unsere Fahrzeuge wurden perfekt in Szene gesetzt und der Vollmond lieferte uns dabei genau das Licht, auf das wir gehofft hatten. Jedes Foto bekam dadurch seine ganz eigene Stimmung.
Es war ruhig. Es war beeindruckend. Und irgendwie fühlte es sich an, als würde für einen Moment die Zeit stillstehen.
Um 20:30 Uhr hiess es dann wieder: "Gentlemen, start your engines".
Wir machten uns auf den Weg Richtung Furkapass. Und spätestens jetzt wurde uns bewusst, welches Bild sich hinter dem Lead Car abspielte. Im Rückspiegel sah man eine lange Reihe von Hondas, die sich durch die kurvige Strecke bewegten.
Gefühlt 20 Hondas – wie eine Perlenkette, die sich durch die Nacht den Berg hinunterzog.
Ein Anblick, den man nicht so schnell vergisst.
Kurve für Kurve ging es Richtung Gletsch. Die Berge, die Dunkelheit, der Vollmond und dazwischen unsere Fahrzeuge mit ihren Lichtern, eine ganz besondere Kombination. Jeder, der schon einmal Teil einer solchen Konvois war, weiss, wie speziell sich dieser Moment anfühlt.
Am Belvédère angekommen, wurden erst einmal unsere Hondas in Reih und Glied aufgestellt.
Das zweite Shooting konnte beginnen.
Und diesmal hatten wir einen ganz besonderen Hintergrund das berühmte Hotel Belvédère.
Auch hier zeigte sich wieder, dass die Location und der Vollmond perfekt zusammenspielten. Unsere Hondas vor dem historischen Gebäude, die dunkle Bergwelt ringsum und der Vollmond hoch über uns.
Aber mindestens genauso wichtig wie die Bilder war die Stimmung.
Es wurde gelacht, diskutiert, ausprobiert und natürlich das eine oder andere Mal der perfekte Blickwinkel gesucht. Trotz der späten Stunde war die Stimmung locker, gelassen, ausgelassen und einfach richtig gut.
Und der Vollmond?
Der hat seinen Job gemacht.
Er sorgte nicht nur für Licht, sondern verlieh der ganzen Szenerie eine Atmosphäre, die man nur schwer in Worte fassen kann. Genau diese Momente machen eine solche Tour besonders.
Nach dem Shooting hiess es wieder einsteigen.
Wir setzten unsere Fahrt über den Furkapass Richtung Hospental fort. Mittlerweile war die Nacht tief geworden und auch der Verkehr nahm immer weiter ab. Die Strassen gehörten fast nur noch uns.
Und genau das machte die letzten Kilometer so angenehm.
Keine Hektik, kein Zeitdruck – einfach fahren, die Landschaft geniessen und die Eindrücke dieses Abends wirken lassen.
Schliesslich erreichten wir unseren letzten Halt, den Parkplatz Meiental in Göschenen.
Dort liessen wir diese unglaubliche Nacht langsam ausklingen.
Man stand noch einmal zusammen, liess die vergangenen Stunden Revue passieren und wusste irgendwie schon in diesem Moment: Diese Tour wird uns in Erinnerung bleiben.
Unser Fazit
Was sollen wir sagen?
Das Wetter, die Stimmung, das Essen und die Locations – einfach der Hammer!
Die etwas gekürzte Route hat trotzdem genau das geliefert, was wir uns von der Rising Tour «Vollmond» erhofft hatten: Abenteuer, Pässe, Kurven, eine starke Gemeinschaft und Momente, die man nicht planen kann.
Vom gemeinsamen Start über das Abendessen auf dem Grimsel, den magischen Totensee, die lange Hondakolonne Richtung Gletsch bis hin zum zweiten Shooting am Belvédère – jeder Abschnitt hatte seinen eigenen Charakter.
Und dann sind da natürlich noch die Bilder.
Die Bilder sind so geworden, wie wir es uns kaum hätten vorstellen können.
Der Vollmond, die Hondas, die Berge, das Wasser und die beiden einzigartigen Locations haben zusammen etwas geschaffen, das wir so bei einer Rising Tour bisher noch nicht erlebt haben.
Es sind nicht einfach nur Fotos von Autos geworden.
Es sind Erinnerungen an eine Nacht geworden.
Eine Nacht voller Kurven, Lichter, Benzingespräche, Lachen, Abenteuer und diesem ganz besonderen Gefühl, gemeinsam unterwegs zu sein.
Ein riesiges Dankeschön an alle, die dabei waren und diese Tour zu dem gemacht haben, was sie geworden ist.
Denn am Ende sind es nicht nur die Strecke, oder die Fahrzeuge, die eine Tour unvergesslich machen.
Es sind die Menschen, die sie gemeinsam erleben.
Rising Tour «Vollmond» – eine Nacht, die bleibt.